Veranstaltungen in Ostbelgien

Ein weiterer Höhepunkt in der Kulturmetropole Lüttich

Die Terrakotta-Armee - Das Vermächtnis des Ewigen Kaisers

Die Ausstellung Die Terrakotta-Armee - Das Vermächtnis des Ewigen Kaisers erzählt von der Entdeckung der Grabanlage und der Terrakotta-Armee des Ersten Kaisers von China, Qin Shi Huang Di, im Jahre 1974. Der Ausstellungsrundgang in Lüttich, auf einer Fläche von 1200 qm, bietet dem Besucher 250 Exponate, davon etwa 120 Soldaten der chinesischen Armee, ähnlich und dennoch jede anders, in beeindruckender Armeeformation: Infanteristen, Kavalleristen, Bogenschützen, Offiziere, Generäle, sowie Pferde und Wagen in Lebensgröße als originalgetreue Repliken. Krieger in ursprünglicher Bemalung, ein alter Brennofen und neueste Forschungsergebnisse geben Aufschluss über den Herstellungsprozess und die individuelle Beschaffenheit der Figuren.

Rüstungspanzer und originalgetreue Waffen gewähren Einblick in die Kriegsstrategien des alten Chinas. Rekonstruierte Funde von Bronzegespannen geben Aufschluss über die hohe Kunstfertigkeit der damaligen Bronzeverarbeitung. Die Ausstellung ist gegliedert in elf Bereiche. Jeder Bereich wird erklärt durch Texte, Grafiken oder auch TV und Beamer. Zudem hat jedes Objekt seinen eigenen Text. Die wichtigsten Exponate werden zudem eingehender durch einen Audioguide-Kommentar erläutert.

Der Rundgang versetzt den Besucher um gut 2200 Jahre zurück in die Zeit, als das zersplitterte Land zum chinesischen Zentralreich geeint wurde. Aus diesem historischen Kontext sind wahre Schätze hervorgegangen, die wir heute entdecken dürfen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Kindern. Es wurde Lehrmaterial für verschiedene Altersgruppen mit Rätselaufgaben und Spielen konzipiert, das dem Besucher die Ausstellung auf spielerische Weise vermitteln soll.

Kultur und Architektur genießen

Lüttich, die frankophone Feurige an der Maas, macht wieder richtig Freude. Sahnestücke an Bauwerken polieren ihr Antlitz kräftig auf. Das fahle Grau der alten, dunklen Stadtarchitektur scheint durch ein glänzendes Weiß modernster Infrastruktur- und Kulturprojekte immer öfter überstrahlt zu werden.

Der spektakuläre Bau des marmorweißen TGV Bahnhofs Guillemins war nur der Anfang. Nun hat er illustre Gesellschaft bekommen, in Form des geschwungenen Turms des neuen Finanzgebäudes, „Tour Paradis“ genannt, der im Design mit seinen 136 Metern Höhe wie ein kleiner Bruder des Burj Al Arab Hotels in Dubai wirkt.

Dazu gesellt sich das Kreativzentrum „Design Station of Wallonia“. Die neue Stadtachse mit Esplanade, die in den Plänen vom spanischen Architekten Santiago Calatrava beim Entwurf des Bahnhofs mit konzipiert wurde, nimmt mehr und mehr Gestalt an. Sie verläuft vom Bahnhof über die neue Maasfußgängerbrücke „La Belle de Liège“, den Museumspark La Boverie bis zur Médiacité, dem futuristischen Einkaufszentrum.

All dies kann man wunderbar mit einem Besuch dieser Ausstellung verbinden. Es gibt ausreichend Parkplätze in den Parkhäusern in der Nähe des Bahnhofs, sodass man in nur wenigen Minuten die Ausstellung erreicht. Noch bequemer hat man es, wenn man mit dem Zug anreist und in den Bahnhof einfährt. Dann braucht man nur noch eine Treppe hinunter zu gehen und schon steht man vor dem Eingang des Ausstellungsareals des TGV-Bahnhofs.

Diese Wanderausstellung, die bereits über eine Million Besucher in ganz Europa begeisterte, läuft bis zum 23.04.2017

Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Audioguides: 2,50€

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